Seit 1995 beweiden Graurinder, eine alte, ungarische Rinderrasse, die an das trocken-heiße Klima angepasst ist, wieder den Seewinkel. Sie sorgen dafür, dass die typische Landschaft des Seewinkels erhalten bleibt. Und dadurch ist weiterhin die typische Steppenvegetation zu bewundern: Die rosa Schmetterlingsblüten des Hauhechels, der dornige Feldmannstreu und der Steppensalbei.

Auf den salzhaltigen Böden gedeihen Salzpflanzen wie die Salzkresse oder der Strandwegerich. Heute zählt die Graurinderweide wieder zu den „hot spots“ für Vogelbeobachtung. Man kann Schafstelzen, Kiebitze oder Feldlerchen bewundern. Zum Schilf hin finden sich gerne viele Entenarten, Reiher und Löffler ein, die hier wertvolle Nahrungsgründe vorfinden.