Am Fuße des Rohrbacher (Marzer) Kogels liegen die Rohrbacher Teichwiesen, die sich aus ehemaligen Karpfenteichen entwickelt haben. Durch die Einstellung der Teichwirtschaft ist in dieser feuchten Senke ein Paradies für Amphibien und Vögel entstanden. Im Schilf tummeln sich Rohrweihe, Bartmeise sowie Teich-, Drossel- und Sumpfrohrsänger. Mit etwas Glück kann man auch einen der hier brütenden Nachtreiher erspähen.

Für Pflanzenliebhaber und -liebhaberinnen sind die zahlreichen bunten Hochstauden wie das weißblütige Mädesüß, der purpur-blütige Blutweidrich oder der gelbblütige Gewöhnliche Gilbweidrich ein Anziehungspunkt. An den durchschnittlich feuchten Rändern gedeihen noch die bunten Wiesen des Flachlandes mit Wiesenknopf, Wiesen-Platterbse, Wiesen-Salbei, Wiesen-Flockenblume und den typischen Gräsern wie Glatthafer und das besonders grazile Zittergras - fast schon paradiesisch...