Rund 1,5 Kilometer nordwestlich von Hornstein liegt eine unscheinbare Geländekante. Sie beherbergt eine Vielzahl von seltenen Tieren und Pflanzen und ist der Rest der historischen Kulturlandschaft mit großen Weidegebieten. Auf dem Terassenabbruch gedeihen Federgras, das Graue Sonnenröschen mit ihren hüschen gelben Blüten, Brand- und Helmknabenkraut sowie die Gold-Aster.

Auf der anderen Straßenseite der Pottendorferstraße, liegt das Naturschutzgebiet Zylinderteich. Mit dem Weiher im Zentrum und dem umgebenden Wäldchen ist es ein Paradies für Amphibien und Vögel. Zur Paarungzeit der Frösche und Kröten sind besonders gut Erdkröte, Springfrosch, Teich- und Donau-Kammmolch zu beobachten. Ausgerüstet mit Ruhe, Geduld und Feldstecher lassen sich Bekassine, Weiß- und Schwarzstorch, Eisvogel und Bienenfresser bei der Nahrungssuche beobachten.