Im Sommer lässt sich eine angenehm kühle Wanderung durch den Mischwald nördlich von Eisenstadt machen. Die Kürschnergrube ist ein schon lange aufgelassener Steinbruch mit anschließender Höhle.

Hier zeigt sich gut der geologische Aufbau des Leithagebirges: Auf Gnies und Glimmerschiefer hat sich der Leithakalk abgelagert. Dieser stammt aus dem Mittelmiozän (vor etwa 11 bis 17 Millionen Jahren) und hat somit nichts mit den Kalk der nördlichen Kalkalpen (aus der Trias, vor ca. 235 - 250 Millionen Jahren) zu tun. Der Leithakalk ist reich an Fossilien - mit etwas Glück lassen sich sogar dickschalige Austern finden.